Die Neuen von links: StR Tobias Dezelak, StRefin Eleonore Muhr, StRef Alfred Sagmeister, StRefin Julia Pongratz und StR Florian Abel mit Schulleiter OStD Johann Riedl (rechts) und seinen Stellvertretern StD Christian Alt (links) sowie StDin Nicole Schosser (zweite von links)Die Neuen von links: StR Tobias Dezelak, StRefin Eleonore Muhr, StRef Alfred Sagmeister, StRefin Julia Pongratz und StR Florian Abel mit Schulleiter OStD Johann Riedl (rechts) und seinen Stellvertretern StD Christian Alt (links) sowie StDin Nicole Schosser (zweite von links)

Das sind die Fragen, die zum Start in das Schuljahr 2020/2021 für die die Staatliche Wirtschaftsschule Deggendorf und die Kaufmännische Berufsschule nicht abschließend und vor allem nicht mit Gültigkeit für das ganze Schuljahr beantwortet werden können.

Das wird wohl einzig und allein von der Entwicklung der Corona-Infektionszahlen im Jahresverlauf abhängen. Vorbereitet ist man allemal auf die verschiedenen Szenarien, um dann den Unterrichtsbetrieb online, offline oder in hybrider Form durchführen zu können. So wurde beispielsweise die ohnehin gute EDV-technische Ausstattung in den Sommerferien restrukturiert, partiell erweitert und damit weiter optimiert. Jeder Schüler und jede Schülerin beider Schulen hat nun u. a. eine individuelle E-Mail-Adresse, die einen Zugang zu Mebis, zu MS-TEAMS oder anderen Online-Angeboten der Schulen erlaubt und damit ein „Lernen zuhause“ uneingeschränkt zulässt. Auch im Bereich der Prävention wurde alles, was möglich ist, getan: Desinfektionsmittelspender stehen zur Verfügung, Pausenzeiten wurden versetzt organisiert, Verhaltensregeln aufgestellt sowie entsprechende Beschilderungen im Schulgebäude angebracht. Und im Rahmen einer Reihentestung durch die Praxis Henze unterzogen sich nahezu alle Kolleginnen und Kollegen einer TestungDas Kollegium der Kaufmännischen Berufsschule und der Staatlichen Wirtschaftsschule Deggendorf unterzogen sich eines Coronatests.Das Kollegium der Kaufmännischen Berufsschule und der Staatlichen Wirtschaftsschule Deggendorf unterzogen sich eines Coronatests.Viele andere Fragen, z. B. nach den Schülerzahlen, der Lehrerversorgung und des Managements im Hinblick auf den Neubau und den damit verbundenen Umzug in Interimsräume sind dagegen beantwortet. So besuchen zum Schuljahresbeginn 2020/2021 rund 420 Schülerinnen und Schüler die Wirtschaftsschule. Damit ist Schulleiter OStD Johann Riedl mehr als zufrieden – „… vor allem, wenn man bedenkt, dass aufgrund der coronabedingten Lockerung der Vorrückungsbestimmungen sehr wenige Schülerinnen und Schüler aus den Gymnasien gewechselt sind.“ Genau zehn Schüler fehlen zur Bildung einer zweiten Klasse in der Jahrgangsstufe sechs. Ansonsten bleibt alles beim Alten hinsichtlich der Klassenbildung an der Wirtschaftsschule – jeweils dreizügig in den Jahrgangsstufen sieben bis zehn und zweizügig in der zweistufigen Form der Wirtschaftsschule mit den Jahrgangsstufen zehn und elf. Diese Tatsache wertet die Schulleitung als Indiz dafür, dass das Bildungsangebot der Schule, die mit dem Abschluss verbundenen Perspektiven und insbesondere auch das „Menschliche“ an der Schule passen. Ganz so rosig sind die Schülerzahlen an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf dagegen nicht. Der nach Angaben der IHK 15-prozentige Rückgang bei den Ausbildungsverträgen im Vergleich zum Vorjahr hinterlässt auch an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf Spuren. In allen Fachbereichen sind die Schülerzahlen gesunken. In der Konsequenz werden die Eingangsklassen für Steuerfachangestellte, Bankkaufleute und Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement im Schuljahr 2020/2021 deshalb nur noch einzügig geführt. Vor diesem Hintergrund ist die Lehrerversorgung auch im neuen Schuljahr wiederum sehr positiv. Die Abgänge aus dem Vorjahr werden kompensiert durch StR Florian Abel (Wirtschaft/Englisch) und StR Tobias Dezelak (Religion/Sport). Drei Studienreferendare, Alfred Sagmeister (Wirtschaft/Englisch), Julia Pongratz (Wirtschaft/Mathematik) und Eleonore Muhr (Wirtschaft/Sozialkunde), absolvieren das zweite Jahr ihres Referendariats und tragen mit jeweils 17 Jahreswochenstunden eigenverantwortlichem Unterricht zur guten Lehrerversorgung bei. Eine Zäsur ist im Schuljahr 2020/2021 an der Kaufmännischen Berufsschule Deggendorf unausweichlich: Zum Halbjahr fällt ein Großteil der bisherigen Klassenzimmer der Abrissbirne zum Opfer. An dieser Stelle wird Platz für den Neubau geschaffen, der hoffentlich noch in diesem Schuljahr startet. Die deshalb zu beziehenden Interimsräume werden aktuell ertüchtigt, damit auch in der Übergangszeit ein moderner Unterrichtsbetrieb möglich ist. Damit gehen die beiden kaufmännischen Schulen Deggendorfs gut gerüstet in das neue Schuljahr 2020/2021. Bleibt nur zu hoffen, dass die Corona-Pandemie nicht wieder Schulschließungen notwendig macht.