Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse 10 C der Staatlichen Wirtschaftsschule Deggendorf vor dem Vienna International Centre (UNO-City)Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse 10 C der Staatlichen Wirtschaftsschule Deggendorf vor dem Vienna International Centre (UNO-City)

Deggendorf / Wien. Fünf Tage, zwei Hauptstädte und unzählige Sehenswürdigkeiten – so oder so ähnlich kann die Reise der Klasse 10 C zusammengefasst werden.

Montag früh um 08:00 Uhr machten sich 25 Schüler mit den Lehrkräften StRin Elisabteh Kitzinger und StR Michael Loibl auf den Weg in die österreichische Hauptstadt. Voller Elan starteten sie die eineinhalbstündige Stadtführung, welche aufgrund der umfangreichen Ausführungen der Lehrkräfte nahezu die doppelte Zeit in Anspruch nahm. Nach über sechs Kilometern und einer kleinen Stärkung sehnten sich die Schüler nach ihrer Unterkunft, denn eine Erholung war dringend notwendig. Am nächsten Tag war die slowakische Hauptstadt Bratislava vor der Reisegruppe nicht sicher. Bereits frühmorgens schifften sie mit einem Highspeed Katamaran flussabwärts. Dort angekommen erfuhren die Schüler zunächst die bewegte Geschichte der Stadt – ehemaliges Pressburg – bzw. des Landes. Anhand der Burg Bratislava wurde die Entwicklung zwischen den Ländern Österreich, Slowakei und Ungarn sowie der ehemaligen Republik Tschechoslowakei sichtbar. Mit all den Eindrücken setzten sie die bildungspolitische Reise in der Vienna International Centre (UNO-City) fort. Während der größten und wohl weltweit wichtigsten Versammlung zum Thema „Atomenergie“ brachten sich die Schüler zu den von der UNO ausgerufenen „17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung“ ein. Nachdem diese vertieft dargestellt wurden, konnten sie ihre eigenen Lösungsvorschläge präsentieren.

Von der Moderne ging es dann im Schloss Schönbrunn zurück in die Geschichte der Habsburger. Neben der Beschäftigung mit der Geschichte Österreichs wurde natürlich auch der große Schlosspark mit Tiergarten, Orangerie, Gloriette, Labyrinth und Kaisergarten besichtigt. Auch ein Abstecher auf den Prater gehörte zu diesem Tagesprogramm. Darüber hinaus durfte auch ein Ausblick vom Nordturm des Stephansdom mit der europaweit zweitgrößten freischwingenden Glocke nicht fehlen. Übermüdet aber mit vielen unvergesslichen Momenten wurde die Heimreise angetreten.